Alle Beiträge von janik

Fotoausstellung der AV-Abteilung der BS16

In der Aula der BS16 fand am 28.11.2023 eine beeindruckende Fotoausstellung der Klassen AvMU 22.1 und der AvM 22.2 aus der Abteilung für Ausbildungsvorbereitung (AV) statt.

Nach der Eröffnung durch den Abteilungsleiter, Herrn Golombiewski, hielt Oumar Jalo aus der AvM 22.2 als Klassensprecher eine Rede.

Klassensprecher Oumar Jalo

Darin ging er auf die Entstehung der Fotos ein und berichtete von den Eindrücken aus zwei Ausflügen der Klassen. Es handelte sich dabei um zwei Workshops zu den aktuellen wie interessanten Themen „Vorurteile & Diskriminierung“ und „Wir sprechen fotografisch“, die in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Hamburg (AWO) organisiert wurden.

Zu beiden Themen hat die AvM 22.2 wunderschöne Plakate entworfen, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen waren.

Ergänzend hat Danylo Kamynski, ein Schüler aus der AvM 22.2, eigene Zeichnungen und Bilder präsentiert, die thematisch genau zu den Themen der Fotoausstellung passten.

Bilderausstellung von Danylo Kaminski

Ursprünglich war geplant, die Fotos auf Kartons in Würfel- und anderen Formen zu präsentieren. Da diese aber nicht rechtzeitig angekommen waren, richtete Normen Pauli in letzter Minute die

Präsentation der Fotos

Ausstellung per Beamer ein. Dafür einen ganz besonderen Dank!

Ein großes Dankeschön geht auch an die Lehrerinnen und Lehrer, die mit Ihren Klassen die Ausstellung besucht haben, und an den Schulleiter, Herrn Garbelmann, der sich ebenfalls dafür viel Zeit genommen hat. 

Hier finden Sie Videos und Fotos aus der Ausstellung noch einmal. Auch Ihnen beim Anschauen viel Spaß!

Text: Keti Kasradse / Christina Janik

Neues Beratungszentrum an der BS16

Rechtzeitig mit Ankunft der neuen 23er-Jahrgänge an der BS16 wurde auch das neue Beratungszentrum im Hauptgebäude der Schule im 1. Stock, Raum 1.2.01, eröffnet.

Dieses ist seitdem immer von 11.15 bis 13 Uhr geöffnet, sowie telefonisch (040 428 851 237) und per E-Mail (beratung@bs.16.de) erreichbar.

Alle an der BS16  – Auszubildende, Schülerinnen und Schüler der AV sowie Lehrkräfte – können sich mit verschiedensten Fragen und Problemen an das Team des Beratungszentrums wenden. Dabei ist es egal, ob die Fragen die Ausbildung oder das Privatleben betreffen. 

Die Ansprechpersonen und Aufgabenbereiche finden Sie hier genauer vorgestellt.

Dienstjubiläum: 40 Jahre!

Mit komplizierten Verwaltungsfragen geht man am besten zuerst zu ihr:

Tamara Bats ist seit 29. November 1985 im Schulbüro der jetzigen BS16 tätig. Begonnen hat sie damals noch „analog“. Inzwischen hat sie schon viele Wechsel erlebt – von Schreibmaschine zum Computer, von ihrem ersten Schulleiter zum aktuell fünften – und immer wieder gerne neue Aufgaben übernommen und sich neue Kompetenzen erarbeitet.

Jetzt feiert sie ihr Jubiläum:  40 Jahre im Öffentlichen Dienst. Vom Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher gab es dafür als Anerkennung eine Urkunde. Und von der BS16 ein großes Dankeschön!

Herzliche Glückwünsche, Tamara!

Neuer Sozialpädagoge an der BS16

Mit dem Schuljahr 2023/24 startet Daniel Schmidt als neuer Schulsozialpädagoge der BS16. Er hat 2019 bis 2023 in Berlin studiert und dort sein duales Studium (Soziale Arbeit und Sozialpädagogik) erfolgreich abgeschlossen.

Er sagt über sich: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung, als Ansprechpartner für soziale Themen im schulischen als auch außerschulischen Kontext zur Verfügung zu stehen, zu unterstützen und zu beraten.“

Ansprechbar ist er in seinem Büro im Altbau. Vielleicht wollen aber auch die Segelfans mal dort vorbeischauen. Daniel segelt seit seiner Kindheit mit tollen Erfolgen auf nationalen und internationalen Wettkämpfen. Aus der langen Liste nur ein Highlight: Wir haben jetzt den Deutschen Meister der Kieler Woche 2017 (Melges 24) als Sozialpädagogen an der Schule.

Herzlich Willkommen!

TS21: Erfolgreicher Abschluss der Technikerschule

In so kleiner wie feiner Runde feierte die TS21 am 11.07.2023 den erfolgreichen Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung zum „Staatlich geprüften Techniker – Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbauchtechnik“.

Eltern, Angehörige, Schulleitung und Lehrkräfte der Techniker Schule der BS16 waren dabei –  zunächst bei der Verleihung der  Zeugnisse und Urkunden in der Aula, dann beim gemeinsamen Grillen.

Einer fehlt noch
Last but not least

Der Jahrgangsbeste erhielt zudem eine ganz besondere Trophäe. Das Kollegium hat sie aus einem Stein, der extra aus dem Harz von der Klassenfahrt mitgebracht wurde, selbst gebaut. Damit sind auch die Erinnerungen an diese Reise verewigt, –  besonders die an eine offenbar legendäre gemeinsame Mountain-Bike-Tour.

Ehrung für den Jahrgangsbesten

Vor einigen Monaten hatte die Klasse schon einmal in der Aula ihr Können gezeigt – mit der Präsentation selbstentwickelter autonom fahrender Modellfahrzeuge. Anmeldungen für den nächsten Techniker-Jahrgang sind ab jetzt möglich.

TS21 und Kollegium vor dem Haupteingang

Freisprechung FiF: Fachkräfte der Zukunft nehmen Fahrt auf

Zwei weitere FiF-Klassen haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Am 3. Juli 2023 fand in der Aula der BS16 die Freisprechung des 20er-Jahrgangs der Fachkräfte im Fahrbetrieb (FiF) statt. Neben den Auszubildenden waren auch zahlreiche Ausbildungsvertreterinnen und -vertreter sowie Familienangehörige und natürlich Schulleitung und Lehrkräfte versammelt.

Die Ansprachen und persönlichen Worte bei der Zeugnisübergabe machten die Stärken der „frischgebackenen Fachkräfte“ deutlich, die „tollen Prüfungsfahrten“ und vielfach hervorragenden Abschlussnoten.

Eine Schülerin bekommt ihr Abschlusszeugnis überreicht.
Zeugnisübergabe und persönliche Worte

Der Hamburger Politiker, der diesen Jahrgang bei einer Diskussionsveranstaltung schon einmal als „Fachkräfte der Zukunft“ angesprochen hatte, wird wohl recht behalten. Abteilungsleiter und Kollegium äußerten sich zuversichtlich, dass alle schnell in den Beruf einsteigen werden und man sich dann auf den Höfen wiedersieht.

Gratulation zum erfolgreichen Abschluss

Die Großen trainieren die Kleinen: Innovative Idee zur Verkehrserziehung an der BS16

„Ich hab‘ dich eben nicht gesehen. Wenn ich jetzt abgebogen wäre, hätte ich dich umgefahren“. Das ist Friedas Einsicht, als sie am Steuer eines der größten Ausbildungsfahrzeuge der BS16 sitzt, im Fahrerhaus des MAN TGM. Frieda ist mit der ganzen 4a und Klassenlehrerin Frau El Abrache statt an ihrer Horner Grundschule heute an der BS16 zu Besuch. Ihr LKW fährt nicht und ihre Klassenkameraden, die gerade einen aufgemalten Zebrastreifen im Toten Winkel des LKWs überqueren, sind nicht in Gefahr.

Friedas dramatische Erkenntnis ist jedoch genau das Ziel des Tages: Kindern die Gefahren im Straßenverkehr nahezubringen, buchstäblich er-fahrbar zu machen. Insbesondere das Risiko, von einem LKW beim Abbiegen nicht gesehen zu werden, ist für sie nach wie vor groß, trotz aller technischen Hilfsmittel. Wie wichtig es ist, dass die Kleinen das verstehen, betont auch Frau Beiersdorf, Polizistin vom PK 42 und Verkehrslehrerin der Klasse. Sie ist ebenfalls den ganzen Tag tatkräftig dabei.

Die zündende Idee zu diesem Aktionsstag hatte Elisa Sulej, Lehrerin der BS16 in der Abteilung Berufskraftfahrer (BKF), als ihre Tochter im Verkehrsunterricht den Toten Winkel als Gefahr kennen gelernt hatte. Warum die Kinder zu diesem Thema nicht aus dem Klassenraum direkt an die Lastwagen holen?

Gemeinsam mit den Auszubildenden ihrer Klasse, der B22.2, hat sie diesen Vormittag vorbereitet – und vorher selbst noch mit ihnen die Fahrzeuge gewaschen. Ergebnis sind vier beeindruckend starke Lernstationen auf dem Schulhof der BS16, alle mit Ausbildungsfahrzeugen bestückt. Der kleinste darunter ist ein Fernlenk-LKW mit Anhänger, der auch in Prüfungen eingesetzt wird.

Alle Mitmach-Stationen verdeutlichen Gefahrensituationen, an denen LKWs und Kinder beteiligt sind, vor allem beim Abbiegen oder Rückwärtsfahren.

Immer zwei Kinder werden dabei von einem Azubi betreut, und wenn nötig, beim Einsteigen in die LKWs unterstützt. Die großen Jungs kommen offenbar mindestens so gut an wie die großen Fahrzeuge. Als es am Anfang hieß: „Ihr dürft euch jetzt zu zweit einen Azubi aussuchen, der euch an den Stationen anleitet“, hört man die Freude: „JAAAAAAAAAA!!“ Außerdem hört man während des Vormittags alle 30 Minuten eine LKW-Hupe: Zeit für den Stationenwechsel.

Auf Initiative der Spedition Dachser gibt es in der Fachraumhalle auch noch eine fünfte Station. Anja Obermüller, die Vorsitzende der Lernortkooperation, hat dafür extra von ihr gebaute Lego-Gebäude mitgebracht. Diese kommen auch bei Dachser in der Ausbildung zum Einsatz. Ihr Kollege erklärt daran unter anderem, wie die LKW eingesetzt werden und zwischen den verschiedenen Orten hin- und herfahren, beispielsweise ohne die Kühlkette für Tiefgekühltes zu unterbrechen.

An den Stationen auf dem Schulhof warnen BKF-Team und die Azubis währenddessen immer wieder: „So geht das allen LKW-Fahrern, wenn Kinder auf der Straße sind, der sieht euch nicht.“ Wie schwer ein Kind sich das vorstellen kann, zeigt noch zu Beginn des Tages die Nachfrage einer Schülerin: „Auch nicht, wenn ich winke?“
Am Ende hat die ganze 4a aber sicher einen nachwirkenden Eindruck davon, wie eingeschränkt die Sicht oben hinterm LKW-Steuer ist – und wie sie sich als Kinder in Zukunft noch sicherer auf der Straße bewegen können.

Eindrucksvoll hat der Vormittag zudem gezeigt, was möglich ist, wenn verschiedene Akteure – Schulen, Unternehmen und Polizei – an einem Strang ziehen. Diesen Aktionsstag soll es an der BS16 ab sofort einmal im Jahr geben. Dann dürfen sich die Grundschulkinder auch wieder einen Azubi aussuchen.

 

Hamburger Berufskraftfahrerklasse traut sich in „unbekanntes Terrain“

„Wirtschaftlich fahren im Gebirge, auf einem 50 km Rundkurs im Oberharz“; gespickt mit reichlich Serpentinen, 15prozentigen Anstiegen und ebensolchen Abfahrten.
Was für eine Herausforderung an LKW-Fahranfänger, die doch sonst nur die Köhlbrandbrücke als höchste Erhebung in Hamburg kennen!

Die Auszubildenden der Klasse B21.1 hatten zusammen mit ihrem Lehrerteam die 4tägige Klassenfahrt gut vorbereitet. Als Ziel wurde angestrebt, die schuleigenen LKW kraftstoffsparend und materialschonend unter Nutzung der vorhandenen Fahrerassistenzsysteme auf unbekannter bergreicher Strecke zu bewegen. Dabei sollten die Berge und die Fahrzeuge möglichst nicht „kaputtgefahren“ werden…

Um es vorwegzunehmen: Beide Fahrzeuge, ein MAN-TGM und ein Mercedes Sprinter mit Ladebordwand, die mit großer Unterstützung der Ausbildungsfirmen angeschafft wurden, blieben unbeschadet.
Da die Fahrzeuge ja „nix“ erzählen können, weiß nur der Autor dieser Zeilen von gelegentlichen Schweißausbrüchen, aufgerissenen Augen und wenigen Schaltfehlern bei der richtigen Gangwahl. Also: Ziel erreicht!!

Damit der Spaß nicht zu kurz kam, wurden in einem Teamwettbewerb weitere prüfungsrelevante Fahraufgaben genauso in die Challenge eingebunden wie Wenden auf engstem Platz sowie Truckpulling, Zurrgurtaufrollen und Gurtenden-Verstecken auf Zeit.

Jubelstimmung unter den Auszubildenden kam auf, als das Lehrerteam beim schweißtreibenden LKW-Wegziehen versagte.
Originalton Lehrer: „…der LKW hat gegenüber dem Boden am Anfang eine Haftreibung, die überwunden werden muss … nie wieder unterrichte ich diesen Scheiß…“ 😊
Tja, grau ist alle Theorie…

Unbedingt erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass es einem Lehrling gelang, beim Rückwärtsranfahren an eine „Rampe“, hier eine luftballonbespannte Euro-Palette, die LKW-Rückfront mit angebrachtem Nagelband in einem Zug, ohne nachzusehen, exakt 1cm vor den Ballons abzustellen.

Wieder in Hamburg und somit in sicherem Gelände (… weil plattes Land…) formulierten Schüler und Lehrer: eine rundum gelungene Klassenreise.

 

Text: Uwe Brauner (Fachgruppenleiter BKF/FiF an der BS 16 Hamburg)

Autonom fahrende Fahrzeuge und mehr: die Techniker-Schule aktuell

An der Fachschule für Technik laufen immer wieder innovative Projekte. Außer auf den Seiten der BS16 präsentieren sich die Techniker ausführlich an folgenden Stellen:

QR-Code mit Link zur Instagram-Seite der Technikerschule

Zuletzt haben Lernende aus der Oberstufe in der Aula autonom fahrende Fahrzeuge vorgestellt, die sie in monatelanger Arbeit selbst entwickelt hatten.

Ein Schüler arbeitet an seinem Fahrzeug-Modell
Entwicklungsarbeit

Die Fahrzeuge sind im lernfeldübergreifenden Unterricht entstanden und basieren auf selbstkonstruierten, mittels 3D-Drucker ausgedruckten Bauteilen. In den elektronischen Lernfeldern wurden sie mit Sensoren und Aktoren sowie zur Steuerung mit Microcontrollern ausgesrüstet. Zu sehen gab es folgende Projektergebnisse:

  • Die Magic Machine mit ihrem Ultraschallsensor und dem Servomotor erkennt jedes Hindernis auf ihrer Fahrt und navigiert problemlos um sie herum.
  • Der LKW mit Anhänger wird durch eine innovative WLAN-Verbindung gesteuert – direkt vom Handy aus.
  • Und der Jeep ist mit nicht nur einem, sondern gleich zwei Ultraschallsensoren ausgestattet, die jede Gefahr im Bereich vor dem Fahrzeug aufspüren.
  • Der Line Tracking-Roboter folgt jeder Linie auf dem Boden, und das auf Knopfdruck. Aber Vorsicht: Es gibt zwei Modi – entweder folgt er der Linie zu 100%, was etwas langsamer ist, oder er beschleunigt und nimmt dabei das Risiko in Kauf, die Linie zu verlassen und sich möglicherweise zu verirren.
Schüler probieren ein selbstfahrendes Fahrzeugmodell aus
Vorführung

Die Präsentation stieß schulweit auf großes Interesse: Zahlreiche Lernende und ganze Klassen aus den anderen Abteilungen der BS16 sind vorbeigekommen und haben sich die Fahrzeuge erklären lassen und selbst ausprobiert.

 

 

Text: Chris Schütt / Christina Janik

“Motoren ohne Ende” – Schulsenator Rabe an der BS16 zu Besuch

Auf einer seiner regelmäßigen Freitags-Runden durch Hamburger Schulen besuchte Schulsenator Thies Rabe Anfang Februar die BS16.

Nach Gesprächen mit der Schulleitung und Rundgang durch Gelände und Fachraumhalle gab es einen Austausch mit dem Kollegium im neuen Lehrerzimmer. Zur Sprache kamen aktuelle Fragen wie der Lehrkräftemangel, die stark steigenden Lernendenzahlen und der Nachwuchsmangel im Handwerk.

Der Senator äußerte sich beeindruckt von der starken Praxisorientierung der Ausbildung in der Fahrzeugtechnik. Die Betriebe dächten, Schule sei nur Stift und Tafel. Er hätte in der Fachraumhalle hingegen “Motoren ohne Ende” gesehen. Tatsächlich bestünden in Hamburg für die berufliche Ausbildung aufgrund der hohen Konzentration bessere Möglichkeiten als in anderen Bundesländern. Auch das Hamburger Konzept “AV-Dual” gelte bundesweit als vorbildlich. Für dessen erfolgreiche Umsetzung an der BS16 bedankte sich der Senator ausdrücklich bei den Lehrkräften aus der Ausbildungsvorbereitung (AV).

Zwischendurch outet sich Thies Rabe als Motorradfan. Ihm war in der Zweiradabteilung speziell die BMW R1800 aufgefallen. Solche Schätze finden sich an der BS16 auch dank gut gepflegter Firmenkontakte. Beim nächsten Besuch würde sich sicher noch ein Blick in die Abteilung für Land- und Baumaschinen lohnen: Neben einem Volvo Minibagger stehen auch dort noch viele starke Motoren.