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Spring Flow 2026

Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer

Für Fiete Struthoff (Klasse 23.2A) ging es im Frühjahr 2026 im Rahmen des Stipendienprogramms „Azubis USA“ der Joachim Herz Stiftung, das Auszubildenden College-Besuche in den USA und internationale Erfahrungen ermöglicht, in die USA. Zwischen Vorlesungen an der Kennesaw State University (KSU), interkulturellem Austausch, spannenden Ausflügen und Betriebsbesichtigungen sammelte er Eindrücke, die weit über den Unterricht hinausgehen. Sein Bericht gibt einen authentischen Einblick in diese besondere Zeit.

 

Abschlussbericht Spring Flow 2026 (Fiete Struthoff)

  1. Erwartungen und Motivation

Bevor ich in die USA gereist bin, war ich sehr gespannt auf das Programm und die vielen neuen Erfahrungen, die mich dort erwarten würden. Ich wollte mein Englisch verbessern, den amerikanischen Alltag kennenlernen und herausfinden, wie sich das Leben und Studieren in den USA von Deutschland unterscheidet. Gleichzeitig war ich auch aufgeregt, weil ich meine Komfortzone verlassen musste und nicht wusste, was genau auf mich zukommt. Trotzdem wollte ich diese Herausforderung annehmen und neue Erfahrungen sammeln. Außerdem war es mir wichtig, neue Menschen kennenzulernen und offener zu werden.

  1. Kurs „Interkulturelle Kompetenz“ mit Sabine Smith und Fachkurse an der KSU

Der Kurs „Interkulturelle Kompetenz“ hat mir viele interessante Einblicke in den Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen gegeben. Ich habe gelernt, wie wichtig Offenheit, Respekt und gute Kommunikation sind. Besonders spannend fand ich die Gespräche über kulturelle Unterschiede und darüber, wie schnell Missverständnisse entstehen können. Die Inhalte des Kurses werden mir später sowohl im Berufsleben als auch im Alltag helfen.

Auch die Kurse an der KSU fand ich sehr interessant. Mein erster Eindruck von der Universität war, dass sie unglaublich groß und beeindruckend ist. Am Anfang brauchte man etwas Zeit, um sich dort zurechtzufinden. Im Vergleich zu Deutschland war der Unterricht anders aufgebaut. Mich hat überrascht, dass es dort normal war, manchmal etwas zu spät zum Unterricht zu kommen. Außerdem gab es viel mehr selbstständiges Arbeiten und weniger klassischen Frontalunterricht. Dadurch musste man eigenständiger arbeiten und sich selbst organisieren.

  1. Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm war abwechslungsreich und hat den Aufenthalt in den USA noch besonderer gemacht. Durch die verschiedenen Aktivitäten und Ausflüge konnten wir die amerikanische Kultur besser kennenlernen und gleichzeitig als Gruppe enger zusammenwachsen.

Mein persönliches Highlight war der Besuch der Mercedes-Benz Arena beziehungsweise des Stadions. Es war sehr beeindruckend, so ein riesiges Stadion live zu sehen. Sowohl die Tour durch das Stadion als auch das Spiel selbst waren für mich ein besonderes Erlebnis. Die Atmosphäre dort war unglaublich und man hat gemerkt, welche große Bedeutung Sport und Events in den USA haben. Auch die Reise nach Savannah war für mich ein unvergesslicher Moment. Die gemeinsame Zeit mit der Gruppe war sehr schön und hat den Zusammenhalt gestärkt. Durch diese Erlebnisse habe ich viele neue Eindrücke gesammelt, die ich nicht vergessen werde.

  1. Studenten und Peer-Buddies

Die Begegnungen mit den amerikanischen Studenten und Peer-Buddies waren für mich sehr positiv. Alle waren freundlich, offen und hilfsbereit. Dadurch habe ich mich schnell willkommen gefühlt und konnte leichter Kontakte knüpfen. Besonders schön fand ich, dass ich neue Freunde aus Deutschland und Amerika kennengelernt habe. Der Austausch mit den amerikanischen Studenten war spannend, weil man viel über die Unterschiede zwischen Deutschland und den USA erfahren hat. Dadurch hat sich mein Bild von Amerika verändert und ich habe gemerkt, dass die Menschen dort sehr offen auf andere zugehen.

  1. Persönliche Entwicklung

Während des Programms habe ich mich persönlich weiterentwickelt. Ich habe gelernt, offener auf andere Menschen zuzugehen und mich einfach mehr auf neue Situationen einzulassen, anstatt zu viel darüber nachzudenken. Gerade weil ich meine Komfortzone verlassen musste, habe ich gemerkt, dass man dadurch persönlich wachsen kann. Außerdem bin ich selbstständiger geworden und habe mehr Selbstvertrauen gewonnen. Die Erfahrungen in den USA haben mir gezeigt, wie wichtig Offenheit und Mut sind, wenn man neue Dinge erleben möchte. Besonders schön waren die gemeinsamen Erlebnisse mit der Gruppe und die neuen Freundschaften, die entstanden sind.

  1. Elevator Pitch

Mein Aufenthalt in den USA war eine unvergessliche Erfahrung, die mich persönlich weitergebracht hat. Ich habe nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch gelernt, offener und selbstständiger zu werden. Besonders beeindruckend waren die große KSU, der Besuch des Mercedes-Benz Stadions und die vielen neuen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Ich würde jederzeit wieder an einem solchen Austausch teilnehmen, weil es eine einzigartige Erfahrung war, die mich positiv geprägt hat.