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Exkursion in Hamburg

zum Thema: Fakten statt Fake News

Im Rahmen des Unterrichts von Frau Mendrala (SuK, WuG und Fachenglisch) setzten sich mehrere Klassen unserer Schule intensiv mit dem Thema „Fake News“ und Medienkompetenz auseinander. Ziel der Exkursion war es, die Bedeutung von faktenbasierter Berichterstattung zu verstehen und den kritischen Umgang mit Informationen praktisch zu erleben.

Stadtrundgang durch die Pressestadt Hamburg

Ein zentraler Bestandteil des Ausflugs war eine thematische Stadtführung durch die Hamburger Innenstadt. Unter dem Titel „Fakten statt Fake News“ erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung Hamburgs zur bedeutenden Pressestadt Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei standen prägende Persönlichkeiten wie Axel Springer, Rudolf Augstein, Henri Nannen und Gerd Bucerius im Fokus.

Die Teilnehmenden gingen der Frage nach, wie es diesen Verlegern und Redakteuren gelang, in der Nachkriegszeit einflussreiche Medien aufzubauen und welche Rolle das liberale Milieu Hamburgs dabei spielte. Historische Ereignisse wie die Spiegel-Affäre von 1962 und die Studentenproteste von 1968 wurden dabei ebenso thematisiert wie deren Auswirkungen auf die politische und journalistische Kultur der Bundesrepublik.

Der Rundgang führte unter anderem durch die Innenstadt, vorbei an bedeutenden Orten wie dem Neuen Wall, dem Rathaus und der Hafencity. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Foyers des „Spiegel“-Verlags, der den Schülerinnen und Schülern einen direkten Bezug zur heutigen Medienlandschaft ermöglichte.

Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

Gerade in Zeiten zunehmender Desinformation gewinnt die Fähigkeit zur kritischen Bewertung von Informationen immer mehr an Bedeutung. Die Exkursion knüpfte gezielt an die Unterrichtsinhalte der Fächer Deutsch und Englisch an, in denen die Analyse von Sachtexten und Medienbeiträgen eine zentrale Rolle spielt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten vor Ort nachvollziehen, wie journalistische Arbeit funktioniert und welche Verantwortung Medien tragen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig es ist, Quellen kritisch zu prüfen und Informationen zu verifizieren.

Rückblick

Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte der Medienstadt Hamburg, sondern vermittelte auch wichtige Kompetenzen für den Umgang mit Informationen im Alltag. Die Verbindung von historischer Perspektive, aktueller Medienanalyse und politischer Bildung machte den Ausflug zu einer wertvollen Ergänzung des Unterrichts und zu einer wichtigen Vorbereitung auf kommende Prüfungen.

Projekttag Lernstrategien

Das geht Jahr gut los!

Wir erleben trotz Eiseskälte mit phasenweise viel Schnee und bis zu –11° C in Hamburg einen großartigen und bereichernden Start in das Jahr 2026. Denn auch in diesem Jahr organisierte Frau Mendrala zum dritten Mal in Folge wieder den Projekttag Lernstrategien an der BS16. Genau genommen handelt es sich sogar um drei Tage, sodass jede Blocklage die Möglichkeit hat, am Workshop gegen Lernstress und für eine optimale Prüfungsvorbereitung teilzunehmen.

 

Im Vordergrund steht die Vermittlung von kognitiven und metakognitiven Lernstrategien sowie von Stützstrategien. Lernende erhalten im Rahmen des Projekttages vielfältige Anregungen, um Lernstrategien kennenzulernen, sich über die Methoden zu informieren und die für sie geeigneten Strategien praktisch umzusetzen.

 

Kognitive Lernstrategien unterstützen Lernende dabei, sich aktiv und zielgerichtet mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen. Sie helfen insbesondere, Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten, dauerhaft zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Ergänzend dazu ermöglichen metakognitive Lernstrategien eine bewusste Planung, Überwachung und Reflexion des eigenen Lernprozesses. Lernende nehmen hierbei eine übergeordnete Perspektive ein und steuern ihr Lernen eigenverantwortlich.

 

Darüber hinaus tragen interne und externe Stützstrategien dazu bei, förderliche Lernbedingungen zu schaffen. Dazu gehören unter anderem das bewusste Einplanen von kurzen Pausen sowie das Lernen zu individuell passenden Tageszeiten. Da nicht alle Menschen morgens ihre höchste Leistungsfähigkeit erreichen, profitieren sogenannte Nachteulen häufig von späteren Lernphasen am Tag.

 

Während der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Strategien und Herangehensweisen erstellen die Teilnehmenden Plakate und Poster, die die Inhalte visualisieren und festhalten.

Die Teilnehmenden sind begeistert und gehen positiv gestimmt aus den Veranstaltungen. Auch wir sehen gute Entwicklungen und großartige Ergebnisse. An dieser Stelle wünschen wir viel Erfolg beim Anwenden der Strategien zur Vorbereitung auf die nächsten Prüfungen.