Jugend Debattiert: BS16 vorne dabei!

Erfolge der BS16 beim Wettbewerb „Debattieren in Sprachlerngruppen“
26.06.2026 Hamburg

„Jugend Debattiert“ wurde 2001 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau ins Leben gerufen.

Das Projekt wird von namhaften Stiftungen sowie Kulturministerien der Länder unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Für AVM-Klassen ist „Jugend debattiert in Sprachlerngruppen“ sehr wertvoll. Gerade Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als Zweitsprache lernen, profitieren in mehrfacher Hinsicht.

Es bringt ihnen unter anderem:

  • Bessere Deutschkenntnisse: Sie erweitern ihren Wortschatz und lernen, vollständige und sichere Sätze zu bilden.
  • Mehr Selbstvertrauen: Viele trauen sich nach einiger Zeit, vor einer Gruppe zu sprechen.
  • Argumentationsfähigkeit/Rhetorik: Sie lernen, ihre Meinung mit Gründen zu vertreten und andere Meinungen zu respektieren.
  • Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf: In Vorstellungsgesprächen, im Betrieb und in der Berufsschule ist es wichtig, sich verständlich auszudrücken und sachlich zu diskutieren.
  • Demokratische Bildung: Die Jugendlichen lernen, unterschiedliche Standpunkte zu akzeptieren und Konflikte respektvoll zu lösen.
  • Integration: Sie setzen sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander und fühlen sich sicherer im deutschen Alltag.

Für AVM-Schülerinnen und -Schüler ist das besonders hilfreich, weil viele später eine Ausbildung beginnen. Dort müssen sie mit Ausbildern, Kolleginnen und Kollegen sowie Kundinnen und Kunden kommunizieren und ihre Meinung angemessen äußern können.

Aus pädagogischer Sicht stärkt das Projekt also nicht nur die Sprachkompetenz, sondern auch wichtige Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, kritisches Denken, Selbstbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit – Fähigkeiten, die in Ausbildung und Beruf sehr gefragt sind.

Präsentationsfolie zum Wettbewerb Debattieren in Sprachlerngruppen

Folie mit teilnehmenden SchulenDas Projekt „Debattieren in Sprachlerngruppen“ wird in Hamburg seit 2016 durchgeführt. Die BS16 ist seit 2019 Verbandsmitglied. Seitdem nehmen die Klassen von Frau Kasradze von Waitz im Zweijahresrhythmus erfolgreich am Wettbewerb teil und haben jedes Mal sowohl das Hamburger Finale als auch das bundesweite Finale erreicht.

 

Unsere Erfolge im Überblick

2026: AVM 24.1 – 3. Platz

Schüler mit Urkunde beim Wettbewerb Debattieren in Sprachlerngruppen

Ergebnisfolie des Landesfinales 20242024: AVM 22.1 – 1. und 2. Platz. Besonders hervorzuheben ist der Erfolg unserer beiden Finalistinnen und Finalisten aus dem Jahr 2024:

Sie gewannen nicht nur den Hamburger Landeswettbewerb, sondern erzielten auch beim bundesweiten Wettbewerb herausragende Platzierungen – den 1. und den 4. Platz.

2021: AVM 21.2 – 2. und 4. Platz.

Präsentationsfolie zum Landesfinale 2021

 

2019: AVM 16.1 – 3. Platz

Finalistin beim Wettbewerb Debattieren in Sprachlerngruppen

Schüler mit Urkunde vor WettbewerbsplakatMit besonderem Stolz gratulieren wir unserem Schüler Kastriot Jusufi aus der AVM-Klasse 24.1, der sich für das Finale qualifizierte und dort einen hervorragenden 3. Platz belegte.

Diese Leistung verdient höchste Anerkennung und zeigt, wie erfolgreich unsere Schülerinnen und Schüler ihre sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen weiterentwickeln.

 

Urkunde des Landesfinales 2026Besonders freut uns, dass Kastriot unserer Schule weiterhin verbunden bleibt. Er wird an der BS16 seine Ausbildung zum Mechatroniker für Nutzfahrzeuge absolvieren bzw. ab August antreten.

 

Broschüre zum Wettbewerb Debattieren in SprachlerngruppenSein Erfolg ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie unsere AVM-Schülerinnen und -Schüler ihren Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft finden. Wir gratulieren Kastriot herzlich zu diesem großartigen Erfolg und wünschen ihm für seine Ausbildung sowie seinen weiteren beruflichen Werdegang alles Gute und viel Erfolg!

 

Alumni an der BS16

Kurzer Überblick: Am 28.05.2026 hat das Alumni-Tandem Anna und Angelina eine Doppelstunde des Unterrichts „Jugend debattiert“ durchgeführt.

Alumni-Unterricht an der BS16

Alumni an der BS16, 28.05.2026

Gruppenfoto der Teilnehmenden im Klassenraum

Der diesjährige hamburgweite Wettbewerb fand am 26. Juni 2026 an der BS11 statt. Insgesamt nahmen 34 Schülerinnen und Schüler teil. Nach zwei Debattierrunden qualifizierten sich die vier besten Teilnehmenden für das Finale.

Finalrunde beim hamburgweiten WettbewerbIn der ersten und zweiten Vorrunde lauteten die Streitfragen:

  • Soll die Debatte als Leistungsnachweis verpflichtend an Hamburger Schulen in der Mittelstufe eingeführt werden?
  • Soll ein verpflichtendes Sozialpraktikum an allen fortführenden Schulen in Hamburg eingeführt werden?

 

Finalthema / Streitfrage:

  • Soll weltweit eine einheitliche Amtssprache eingeführt werden?

Preise beim Wettbewerb Debattieren in Sprachlerngruppen

Gruppenfoto auf der Bühne

Gruppenfoto vor dem SchulgebäudeDies ist bereits die vierte AVM-Klasse von Frau Kasradze, die den Wettbewerb mit großem Erfolg und ausgezeichneten Leistungen absolviert hat. Auf diese Erfolge sind wir sehr stolz.

 

Schülerinnen vor dem Schulgebäude

Klassenlehrerin: Keti Kasradze von Waitz

Erfolgreicher Abschluss der Klasse TS24

 

 

Ein weiterer Jahrgang hat es geschafft: Wir gratulieren der Klasse TS24 herzlich zum erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Weiterbildung zur staatlich geprüften Technikerin bzw. zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik.

Hinter den Absolventen liegen zwei intensive Jahre voller technischer Herausforderungen, neuer Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen. Neben der Vermittlung umfangreicher Fachkenntnisse standen insbesondere die eigenständige Entwicklung und Umsetzung anspruchsvoller Projekte im Mittelpunkt der Weiterbildung. Die letzten vier bis sechs Monate waren dabei geprägt von konzentrierter Projektarbeit, Konstruktion, Fertigung und der Umsetzung eigener Ideen – mit beeindruckenden Ergebnissen.

Von der Idee bis zur technischen Lösung

Die Abschlussprojekte der TS24 zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Aufgaben moderner Technikerinnen und Techniker sind. Die Themen reichen von Fahrzeugentwicklung und Konstruktion über Digitalisierung und Fertigungstechnik bis hin zu Lösungen für Industrie und Forschung.

Dabei entstanden unter anderem folgende innovative Arbeiten:

  • In Zusammenarbeit mit der PLEUGER Industries GmbH wurde eine Kühlung für einen Pumpenantrieb entwickelt und konstruiert, wobei die besonderen Einbaubedingungen des Systems berücksichtigt wurden.
  • Für den Jetski Sea-Doo RXT entstand ein Prototyp zur Bugwellenverstärkung, um die Nutzungsmöglichkeiten beim Wakeboard- und Funtube-Fahren zu verbessern.
  • Für die A+T Nutzfahrzeuge GmbH wurde ein Drehtisch zur Endmontage unterschiedlicher Chassis konzipiert und konstruiert, um Montageprozesse effizienter zu gestalten.
  • Eine höhenverstellbare Montagevorrichtung zur Ein-Personen-Handhabung von Heckklappen an Transportern und Großraumlimousinen wurde entwickelt, um Arbeitsabläufe ergonomischer und sicherer zu machen.
  • In Kooperation mit dem IFU Hamburg entstand eine geschwindigkeitsabhängige Halte- und Freigabemechanik für eine Vorrichtung zur Rekonstruktion von Pkw-Fußgänger-Kollisionen.
  • Mit der Entwicklung einer additiv gefertigten Einzeldrossel-Einspritzanlage für den BMW-M52B25-Motor wurde gezeigt, welches Potenzial moderne Fertigungsverfahren im Fahrzeugbau bieten.
  • Ein Warnsystem für ungeschützte Verkehrsteilnehmer an Fahrzeugen der Klassen N2 und N3 wurde konzipiert, um den seitlichen Gefahrenbereich beim Abbiegen sichtbar darzustellen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
  • Die Entwicklung eines mikrocontrollerbasierten Bordcomputers für einen Toyota Aygo ermöglicht die Echtzeitdarstellung erweiterter Fahrzeuginformationen und verbindet Fahrzeugtechnik mit moderner Elektronik.

Diese Projekte verdeutlichen nicht nur die fachliche Breite der Weiterbildung, sondern auch die Fähigkeit der Absolventen, reale technische Problemstellungen strukturiert zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln.

Wir blicken mit großer Freude und Stolz auf die Leistungen der TS24 zurück. Es war uns eine Freude, die Klasse während dieser wichtigen Phase ihrer beruflichen Entwicklung zu begleiten und sie auf ihrem Weg zu neuen Aufgaben in der Fahrzeug- und Mobilitätsbranche zu unterstützen.

 

Besonders hervorheben möchten wir Herrn Michal Arras, der die Weiterbildung als Jahrgangsbester mit einem herausragenden Notendurchschnitt von 1,0 abgeschlossen hat. Zu dieser außergewöhnlichen Leistung gratulieren wir herzlich!

 

 

 

 

Unser Dank gilt auch den Familien und Freunden unserer Absolventinnen und Absolventen. Ihre Unterstützung und ihr Rückhalt haben maßgeblich dazu beigetragen, dass diese anspruchsvolle Weiterbildung erfolgreich gemeistert werden konnte.

 

Mit dem Abschluss der TS24 beginnt für die neuen Techniker der nächste Abschnitt. Wir sind überzeugt, dass sie mit ihrem Wissen, ihrer Kreativität und ihrer Begeisterung für Technik die Zukunft der Fahrzeugentwicklung und darüber hinaus mitgestalten werden.

 

 

 

Weitere Einblicke in spannende Projekte und Aktivitäten unserer Technikerschule finden Sie auf unserem Instagram-Kanal.

Erfolgreiche Verteidigungen der Facharbeiten der TS24

Gratulation an die TS24

Die Klasse TS24 hat einen weiteren bedeutenden Meilenstein in ihrer Weiterbildung erreicht: Alle Schüler haben ihre Facharbeiten erfolgreich verteidigt und damit diesen Prüfungsteil erfolgreich abgeschlossen.

Den Verteidigungen gingen Monate intensiver Arbeit voraus. Jede Facharbeit erforderte ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Von der Themenfindung über die Recherche und Entwicklung bis hin zur schriftlichen Ausarbeitung und abschließenden Präsentation sowie Verteidigung investierten die angehenden          Techniker zahlreiche Stunden in ihre Projekte.

Die entstandenen Arbeiten spiegeln nicht nur fundiertes technisches Wissen wider, sondern zeigen auch die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen systematisch zu bearbeiten und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Die Themenvielfalt verdeutlicht dabei die Bandbreite moderner ingenieurtechnischer Herausforderungen, von Fahrzeugtechnik und Konstruktion über Nachhaltigkeit und Thermodynamik bis hin zu innovativen Fertigungsverfahren und sicherheitsrelevanten Systemen.

Im Rahmen der Verteidigungen präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse vor den Prüfungskommissionen und stellten sich den fachlichen Rückfragen. Dabei konnten alle Prüflinge ihre erarbeiteten Inhalte überzeugend darstellen und erfolgreich verteidigen.

Die Schule gratuliert der gesamten Klasse TS24 zu diesem Erfolg. Die erfolgreich abgeschlossenen Facharbeiten und Verteidigungen sind ein Beleg für das hohe Engagement, die fachliche Qualifikation und die Leistungsbereitschaft der angehenden Techniker. Wir sind stolz auf die gezeigten Leistungen.

 

Übersicht der Prüflinge und ihrer Facharbeiten

M. Arras

Entwicklung eines mikrocontrollerbasierten Bordcomputers zur Echtzeit-Darstellung erweiterter Fahrzeuginformationen am Beispiel eines Toyota Aygo

 

T. Blumenschein

Konzeption eines Warnsystems für ungeschützte Verkehrsteilnehmer an Fahrzeugen der Klassen N2 und N3 zur visuellen Darstellung des seitlichen Gefahrenbereichs beim Abbiegevorgang

 

D. Krack

Entwicklung und Konstruktion einer additiv gefertigten Einzeldrossel-Einspritzanlage für den BMW-M52B25-Motor

 

R. Kronenberger

Konzeption einer geschwindigkeitsabhängigen Halte- und Freigabemechanik für eine Vorrichtung zur Rekonstruktion von PKW-Fußgänger-Kollisionen in Kooperation mit dem IFU Hamburg

 

R. Kürschner

Thermodynamische Analyse und Bewertung von Systemen zur Rückgewinnung elektrischer Energie aus Abgaswärme in Hybridfahrzeugen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Umweltaspekten und der zukünftigen Rolle von Verbrennungsmotoren in der EU

 

L. Mauer

Entwicklung und Konstruktion einer höhenverstellbaren Montagevorrichtung zur Ein-Personen-Handhabung von Heckklappen an Transportern und Großraumlimousinen

 

T. Oltmanns

Konzeption und Konstruktion eines Drehtisches für die Endmontage von verschiedenen Chassis der A+T Nutzfahrzeuge GmbH

 

P. Rathje

Entwicklung eines Prototyps zur Bugwellenverstärkung am Jetski-Modell Sea-Doo RXT zur Verbesserung der Wakeboard- und Funtube-Nutzung

 

Y. Sikder

Entwicklung und Konstruktion einer Kühlung des Pumpenantriebs unter Berücksichtigung der Einbaubedingungen in Kooperation mit der PLEUGER Industries GmbH

 

L. Streiber

Bedienkonzepte im Wandel: Eine Analyse mit einer experimentellen Untersuchung zu potenziellen Gefahren bei der Blickabwendung im Fahrbetrieb durch moderne Bedienkonzepte am Beispiel der BMW G20-Modellreihen

 

Konzeption einer bauraumoptimierten Kompressor-Integration am E-Lkw in Kooperation mit Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH

(P. Lüamniran)

 

Additive Fertigung als Lösung für fehlende Oldtimer-Ersatzteile – untersucht am Beispiel einer 3D-gedruckten Motorrad-Gleitschiene

(A. Voga)

 

Weitere Informationen und ein Beitrag zu den Verteidigungen sind auf dem Intagram-Kanal der Fachschule abrufbar.

 

 

 

Spring Flow 2026

Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer

Für Fiete Struthoff (Klasse 23.2A) ging es im Frühjahr 2026 im Rahmen des Stipendienprogramms „Azubis USA“ der Joachim Herz Stiftung, das Auszubildenden College-Besuche in den USA und internationale Erfahrungen ermöglicht, in die USA. Zwischen Vorlesungen an der Kennesaw State University (KSU), interkulturellem Austausch, spannenden Ausflügen und Betriebsbesichtigungen sammelte er Eindrücke, die weit über den Unterricht hinausgehen. Sein Bericht gibt einen authentischen Einblick in diese besondere Zeit.

 

Abschlussbericht Spring Flow 2026 (Fiete Struthoff)

  1. Erwartungen und Motivation

Bevor ich in die USA gereist bin, war ich sehr gespannt auf das Programm und die vielen neuen Erfahrungen, die mich dort erwarten würden. Ich wollte mein Englisch verbessern, den amerikanischen Alltag kennenlernen und herausfinden, wie sich das Leben und Studieren in den USA von Deutschland unterscheidet. Gleichzeitig war ich auch aufgeregt, weil ich meine Komfortzone verlassen musste und nicht wusste, was genau auf mich zukommt. Trotzdem wollte ich diese Herausforderung annehmen und neue Erfahrungen sammeln. Außerdem war es mir wichtig, neue Menschen kennenzulernen und offener zu werden.

  1. Kurs „Interkulturelle Kompetenz“ mit Sabine Smith und Fachkurse an der KSU

Der Kurs „Interkulturelle Kompetenz“ hat mir viele interessante Einblicke in den Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen gegeben. Ich habe gelernt, wie wichtig Offenheit, Respekt und gute Kommunikation sind. Besonders spannend fand ich die Gespräche über kulturelle Unterschiede und darüber, wie schnell Missverständnisse entstehen können. Die Inhalte des Kurses werden mir später sowohl im Berufsleben als auch im Alltag helfen.

Auch die Kurse an der KSU fand ich sehr interessant. Mein erster Eindruck von der Universität war, dass sie unglaublich groß und beeindruckend ist. Am Anfang brauchte man etwas Zeit, um sich dort zurechtzufinden. Im Vergleich zu Deutschland war der Unterricht anders aufgebaut. Mich hat überrascht, dass es dort normal war, manchmal etwas zu spät zum Unterricht zu kommen. Außerdem gab es viel mehr selbstständiges Arbeiten und weniger klassischen Frontalunterricht. Dadurch musste man eigenständiger arbeiten und sich selbst organisieren.

  1. Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm war abwechslungsreich und hat den Aufenthalt in den USA noch besonderer gemacht. Durch die verschiedenen Aktivitäten und Ausflüge konnten wir die amerikanische Kultur besser kennenlernen und gleichzeitig als Gruppe enger zusammenwachsen.

Mein persönliches Highlight war der Besuch der Mercedes-Benz Arena beziehungsweise des Stadions. Es war sehr beeindruckend, so ein riesiges Stadion live zu sehen. Sowohl die Tour durch das Stadion als auch das Spiel selbst waren für mich ein besonderes Erlebnis. Die Atmosphäre dort war unglaublich und man hat gemerkt, welche große Bedeutung Sport und Events in den USA haben. Auch die Reise nach Savannah war für mich ein unvergesslicher Moment. Die gemeinsame Zeit mit der Gruppe war sehr schön und hat den Zusammenhalt gestärkt. Durch diese Erlebnisse habe ich viele neue Eindrücke gesammelt, die ich nicht vergessen werde.

  1. Studenten und Peer-Buddies

Die Begegnungen mit den amerikanischen Studenten und Peer-Buddies waren für mich sehr positiv. Alle waren freundlich, offen und hilfsbereit. Dadurch habe ich mich schnell willkommen gefühlt und konnte leichter Kontakte knüpfen. Besonders schön fand ich, dass ich neue Freunde aus Deutschland und Amerika kennengelernt habe. Der Austausch mit den amerikanischen Studenten war spannend, weil man viel über die Unterschiede zwischen Deutschland und den USA erfahren hat. Dadurch hat sich mein Bild von Amerika verändert und ich habe gemerkt, dass die Menschen dort sehr offen auf andere zugehen.

  1. Persönliche Entwicklung

Während des Programms habe ich mich persönlich weiterentwickelt. Ich habe gelernt, offener auf andere Menschen zuzugehen und mich einfach mehr auf neue Situationen einzulassen, anstatt zu viel darüber nachzudenken. Gerade weil ich meine Komfortzone verlassen musste, habe ich gemerkt, dass man dadurch persönlich wachsen kann. Außerdem bin ich selbstständiger geworden und habe mehr Selbstvertrauen gewonnen. Die Erfahrungen in den USA haben mir gezeigt, wie wichtig Offenheit und Mut sind, wenn man neue Dinge erleben möchte. Besonders schön waren die gemeinsamen Erlebnisse mit der Gruppe und die neuen Freundschaften, die entstanden sind.

  1. Elevator Pitch

Mein Aufenthalt in den USA war eine unvergessliche Erfahrung, die mich persönlich weitergebracht hat. Ich habe nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch gelernt, offener und selbstständiger zu werden. Besonders beeindruckend waren die große KSU, der Besuch des Mercedes-Benz Stadions und die vielen neuen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Ich würde jederzeit wieder an einem solchen Austausch teilnehmen, weil es eine einzigartige Erfahrung war, die mich positiv geprägt hat.

Dreifache Geburtstagsfeier & Generationentreffen

Das Jahrestreffen 2026 des Freundeskreises

Unter dem Motto „Happy Birthday“ stand das diesjährige Jahrestreffen des Freundeskreises unserer Fachschule. Ehemalige und aktuelle Studierende, Lehrkräfte, Vertreter der Wirtschaft sowie Freunde und Förderer der Schule kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu pflegen und gemeinsam auf die Entwicklung unserer Bildungseinrichtungen zu blicken.

Das Jahr 2026 bot dabei einen ganz besonderen Anlass zum Feiern: Gleich drei bedeutende Jubiläen prägen die Geschichte unseres Schulstandorts. Die Wagenbauschule blickt auf eine 130-jährige Tradition zurück, die Berufliche Schule Fahrzeugtechnik besteht seit 90 Jahren und die Fachschule Technik feiert ihr 55-jähriges Bestehen. Diese beeindruckenden Meilensteine verdeutlichen die langjährige Bedeutung der technischen Aus- und Weiterbildung am Standort und bildeten einen würdigen Rahmen für das diesjährige Treffen.

Besonders erfreulich war die große Bandbreite der vertretenen Generationen. Absolventen unterschiedlicher Jahrgänge, beginnend mit dem Jahrgang 1985 (TS85), trafen auf aktuelle Studierende und tauschten sich über ihre beruflichen Werdegänge, Erfahrungen und Perspektiven aus. Gerade diese Begegnungen machen das Jahrestreffen zu einem besonderen Ereignis und stärken das Netzwerk unserer Fachschule nachhaltig.

 

Ein herzliches Willkommen galt auch den Unternehmensvertretern von Brüggen-Krone, Junge Fahrzeugbau sowie dem Fachmagazin Fahrzeug & Karosserie (F+K), vertreten durch Herrn Menz (Redaktion). Der direkte Austausch zwischen Schule, Absolventen und Unternehmen unterstreicht die enge Verbindung zwischen Bildung und Praxis, die unsere Fachschule seit vielen Jahren auszeichnet.

 

 

Fachvorträge

Einen zentralen Bestandteil der Veranstaltung bildeten vier hochinteressante Fachvorträge, die eindrucksvoll die Vielfalt der beruflichen Wege und technischen Themenfelder unserer Absolventen und Studierenden widerspiegelten.

Den Auftakt machte Claus Evels (TS85), Vizepräsident und Vorsitzender des ZKF-Ausschusses Fahrzeugbau. In seinem Vortrag stellte er den Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) vor und berichtete über seinen persönlichen Werdegang nach dem Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker. Gleichzeitig zeigte er aktuelle und zukünftige Perspektiven für Absolventinnen und Absolventen der Fachschule auf.

 

 

Anschließend referierte Stefan Zimmermann (TS14) von der AVL Deutschland GmbH zum Thema „Bremsemissionen – Problematik und Ausblick“. Dabei erläuterte er die zunehmende Bedeutung nicht-abgasbedingter Emissionen im Straßenverkehr und gab einen Einblick in aktuelle Entwicklungen sowie zukünftige Herausforderungen im Bereich der Fahrzeugtechnik.

 

 

Mit seinem Vortrag über das Projekt „RetroCAN“ präsentierte Srosh Afshar (TS20) ein besonders spannendes Beispiel für innovative Entwicklungsarbeit. Im Rahmen seines Studiums der Elektro- und Informationstechnik entwickelte er eine universelle Fahrzeug-Diagnoseplatine zur Kommunikation mit älteren Fahrzeugsteuergeräten. Am Beispiel eines Mercedes-Benz W124 zeigte er eindrucksvoll, wie moderne Elektroniklösungen zur Analyse und Instandhaltung klassischer Fahrzeuge eingesetzt werden können.

 

 

Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Lukas Mauer (TS24) aus dem aktuellen Abschlussjahrgang. Er stellte die Entwicklung und Konstruktion einer höhenverstellbaren Montagevorrichtung zur Ein-Personen-Handhabung von Heckklappen an Transportern und Großraumlimousinen vor. Das Projekt verdeutlichte praxisnah, wie technische Herausforderungen durch innovative Konstruktionen effizient gelöst werden können.

 

 

Die Vorträge zeigten eindrucksvoll die fachliche Breite, die Innovationskraft und die hohe Praxisorientierung unserer Fachschule. Gleichzeitig wurde deutlich, wie vielfältig die beruflichen Wege unserer Absolventinnen und Absolventen sind und welchen Beitrag sie in Unternehmen, Verbänden und Hochschulen leisten.

 

Meet & Greet

Das Jahrestreffen 2026 war damit weit mehr als eine traditionelle Zusammenkunft. Es war ein lebendiges Generationentreffen, das die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Schule sichtbar machte. Der Freundeskreis bedankt sich bei allen Referenten, Gästen, Unterstützern und Organisatoren für ihr Engagement und ihren Beitrag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

 

Weitere Eindrücke vom Jahrestreffen gibt es auf dem Instagram-Kanal der Fachschule.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen.

 

Text & Bilder: M. Gospos

Präventionstag der Berufskraftfahrer 2026

Gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

 

Auch im Jahr 2026 fand an unserer Beruflichen Schule Fahrzeugtechnik wieder der Aktionstag zur Prävention von Abbiegeunfällen und Gefahrensituationen mit Lkw statt. Trotz wechselhaften Wetters und zwischenzeitlichem Regen ließen sich weder die Teilnehmenden noch die Organisatoren die gute Stimmung verderben. Der Schulhof mit verschiedenen Lkw-Fahrzeugen bot erneut die passende Umgebung für einen praxisnahen und lehrreichen Tag rund um das Thema Verkehrssicherheit.

 

In diesem Jahr nahm die Klasse 4c der Grundschule Speckenreye mit ihrem Klassenlehrer Herrn Kaltschmidt an dem Aktionstag teil. Gemeinsam mit der Verkehrspolizistin Frau Beiersdorf begleiteten insgesamt 18 Kinder im Alter von 9 bis 11 Jahren die verschiedenen Lernstationen.

 

 

 

 

Das Lehrerteam des Bildungsgangs Berufskraftfahrer, unter der Leitung von Frau Elisa Sulej, hatte erneut einen abwechslungsreichen Parcours vorbereitet. Unterstützt wurde das Team dabei wieder von Fabio May von der Firma Garbe Transport und Anja Obermüller von Dachser Food Logistics. An mehreren Stationen konnten die Kinder gemeinsam mit unseren Auszubildenden typische Gefahrensituationen im Straßenverkehr erleben und wichtige Erfahrungen sammeln – insbesondere im Hinblick auf den toten Winkel und das richtige Verhalten in der Nähe von Lkw.

 

Besonders erfreulich war auch in diesem Jahr das Engagement unserer Auszubildenden aus dem 1. Lehrjahr, die die Stationen betreuten und die Inhalte anschaulich vermittelten. Unsere Azubis haben ihre Aufgaben wieder mit großer Motivation, Verantwortungsbewusstsein und viel Geduld übernommen und damit maßgeblich zum Erfolg des Tages beigetragen.

 

 

Mit diesem Aktionstag möchten wir als Berufliche Schule Fahrzeugtechnik weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und Kinder frühzeitig für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Gleichzeitig erhalten unsere Auszubildenden die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und ihr Wissen praxisnah weiterzugeben.

Die positive Resonanz aller Beteiligten zeigt erneut, wie wertvoll und wichtig dieser Präventionstag ist. Daher wird er auch künftig fester Bestandteil unseres Schullebens bleiben.

     

Bilder: F. Goncalves & M. Gospos

Text: M. Gospos

Doppeltes Jubiläum

     55 Jahre Fachschule Technik an der BS16 (ehem. G9)

1896: Ursprung der Wagenbauschule

 

Vor 130 Jahren wurde in Hamburg die Wagenbauschule gegründet und stand ganz im Zeichen des klassischen Handwerks. Schmiede, Stellmacher und andere Fachkräfte nutzten die Möglichkeit, ihre praktischen Fähigkeiten durch theoretisches Wissen zu erweitern. Fächer wie Fachzeichnen und Konstruktionslehre eröffneten neue Perspektiven und legten den Grundstein für eine systematischere Herangehensweise an den Fahrzeugbau.

 

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Wagenbauschule kontinuierlich weiter und passte sich den technischen und industriellen Veränderungen an. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Weiterbildung an Bedeutung, da der Wiederaufbau und die fortschreitende Industrialisierung neue Anforderungen an Konstruktion und Fertigung stellten.

Eine prägende Rolle spielte dabei Hans Bohnsack, der die Schule in einer Phase des Umbruchs von 1953 bis 1969 leitete. Unter seiner Führung wurden Strukturen geschaffen, die den steigenden Anforderungen an die Weiterbildung gerecht wurden. Gleichzeitig wurde die enge Verbindung zur damaligen Gewerbeschule IX (G9) weiterentwickelt und bereits 1963 eine organisatorische Trennung eingeleitet.

 

Zwei Wege aus einer Tradition: Fachschule Technik und HAW

Diese Weiterentwicklung mündete schließlich 1971 darin, dass zwei eigenständige Bildungsinstitutionen hervorgingen, die fortan das Erbe der Wagenbauschule weitertragen.

Zum einen wurde unsere Fachschule Technik, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik, zur praxisorientierten, beruflichen Weiterbildung gegründet.

Zum anderen entstand die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit ihrem akademischen Angebot im Bereich Fahrzeugtechnik.

 

Lernen des digitalen Konstruktionsprozesses

Heute steht unsere Fachschule für eine moderne, praxisnahe Weiterbildung zur staatlich geprüften Technikerin bzw. zum staatlich geprüften Techniker. In zwei Jahren Vollzeitunterricht erwerben die Studierenden umfassende Kompetenzen, die sie u. a. für Tätigkeiten in Entwicklung, Konstruktion und Fertigung qualifizieren.

Die Inhalte der Karosseriekonstruktion bilden dabei weiterhin das Fundament der Weiterbildung. Gleichzeitig hat sich die Art des Arbeitens grundlegend verändert: Das klassische Zeichnen am Zeichenbrett ist durch digitale Konstruktionsmethoden ersetzt worden.

Mit professionellen CAD-Systemen werden komplexe Bauteile und Baugruppen modelliert. Die Studierenden durchlaufen dabei alle Phasen des Konstruktionsprozesses und arbeiten in höheren Semestern an Projekten, die reale Anforderungen widerspiegeln. So entsteht eine enge Verbindung zwischen Theorie und praktischer Anwendung.

Doch wo genau werden die Absolventinnen und Absolventen nach der Weiterbildung eingesetzt? Mögliche Arbeitsfelder oder Tätigkeiten können in den Berichten der Ehemaligen nachgelesen werden.

 

Ausblick in die Zukunft

Der Fahrzeugbau steht heute erneut vor tiefgreifenden Veränderungen: neue Antriebe, innovative Materialien und veränderte Anforderungen führen zu neuen Denkansätzen und Prozessen. Gleichbleibend ist jedoch die zentrale Fähigkeit, Technik zu verstehen und aktiv zu gestalten – genau in diesem Spannungsfeld arbeiten und lernen die Studierenden unserer Fachschule.

Auch die Fachschule selbst unterliegt dem permanenten Wandel der Technik und vollzieht einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Aktuell wird das Curriculum seitens des Lehrerteams überarbeitet, um die Weiterbildung noch praxisnäher zu gestalten und optimal auf die Anforderungen der sich stetig verändernden Arbeitswelt abzustimmen. Die Weiterbildung wird künftig noch stärker projektorientiert ausgerichtet sein. Projekte werden mehrere Lernfelder gleichzeitig verbinden und komplexe Aufgabenstellungen beinhalten. Dadurch rückt die praktische Anwendung noch stärker in den Mittelpunkt des Lernens. Mit der Einführung des neuen Curriculums (voraussichtlich 2027) wird die Fachschule Technik einen weiteren Schritt in Richtung einer modernen, integrierten und praxisnahen Weiterbildung gehen.

So bleibt die Tradition der Wagenbauschule lebendig – nicht als Rückblick, sondern als Grundlage für die Zukunft.

 

Text: M. Gospos

Bilder: C. Burmester, M. Gospos

Bewerbertraining TS24

Gut vorbereitet für den nächsten Schritt!

Die Klasse TS24 hat im Rahmen eines Projekttages an einem professionellen Bewerbertraining teilgenommen. Durchgeführt wurde es von Hesse/Schrader in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse.

 

Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie gelingt ein erfolgreicher Wiedereinstieg in Berufsleben nach der Weiterbildung mit dem Titel „Staatlich geprüfter Techniker“?

 

Zu Beginn stand die Klärung individueller Fragen und Bedürfnisse im Mittelpunkt, um das Training optimal auszurichten. So konnte ein klarer Rahmen für einen effektiven und zielgerichteten Workshoptag geschaffen werden.

Darauf aufbauend wurde erarbeitet, worauf es heute bei Bewerbungen wirklich ankommt, von überzeugenden Lebensläufen und Anschreiben bis hin zu modernen Online-Bewerbungsprozessen.

Ein weiterer Fokus lag auf digitalem Networking. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Impulse, wie sie soziale und berufliche Netzwerke sinnvoll nutzen können, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Zum Abschluss stand das Vorstellungsgespräch im Mittelpunkt. Hier wurde nicht nur das richtige Auftreten trainiert, sondern auch der souveräne Umgang mit typischen Fragen sowie das Thema Gehaltsverhandlung behandelt.

Das Bewerbertraining hat der Klasse TS24 wertvolle Impulse gegeben und sie gezielt auf Bewerbungen für den ersten Job nach der Weiterbildung sowie den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereitet.

Weitere Infos können auf unserem Instagram-Kanal gefunden werden.

Exkursion in Hamburg

zum Thema: Fakten statt Fake News

Im Rahmen des Unterrichts von Frau Mendrala (SuK, WuG und Fachenglisch) setzten sich mehrere Klassen unserer Schule intensiv mit dem Thema „Fake News“ und Medienkompetenz auseinander. Ziel der Exkursion war es, die Bedeutung von faktenbasierter Berichterstattung zu verstehen und den kritischen Umgang mit Informationen praktisch zu erleben.

Stadtrundgang durch die Pressestadt Hamburg

Ein zentraler Bestandteil des Ausflugs war eine thematische Stadtführung durch die Hamburger Innenstadt. Unter dem Titel „Fakten statt Fake News“ erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung Hamburgs zur bedeutenden Pressestadt Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei standen prägende Persönlichkeiten wie Axel Springer, Rudolf Augstein, Henri Nannen und Gerd Bucerius im Fokus.

Die Teilnehmenden gingen der Frage nach, wie es diesen Verlegern und Redakteuren gelang, in der Nachkriegszeit einflussreiche Medien aufzubauen und welche Rolle das liberale Milieu Hamburgs dabei spielte. Historische Ereignisse wie die Spiegel-Affäre von 1962 und die Studentenproteste von 1968 wurden dabei ebenso thematisiert wie deren Auswirkungen auf die politische und journalistische Kultur der Bundesrepublik.

Der Rundgang führte unter anderem durch die Innenstadt, vorbei an bedeutenden Orten wie dem Neuen Wall, dem Rathaus und der Hafencity. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Foyers des „Spiegel“-Verlags, der den Schülerinnen und Schülern einen direkten Bezug zur heutigen Medienlandschaft ermöglichte.

Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

Gerade in Zeiten zunehmender Desinformation gewinnt die Fähigkeit zur kritischen Bewertung von Informationen immer mehr an Bedeutung. Die Exkursion knüpfte gezielt an die Unterrichtsinhalte der Fächer Deutsch und Englisch an, in denen die Analyse von Sachtexten und Medienbeiträgen eine zentrale Rolle spielt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten vor Ort nachvollziehen, wie journalistische Arbeit funktioniert und welche Verantwortung Medien tragen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig es ist, Quellen kritisch zu prüfen und Informationen zu verifizieren.

Rückblick

Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte der Medienstadt Hamburg, sondern vermittelte auch wichtige Kompetenzen für den Umgang mit Informationen im Alltag. Die Verbindung von historischer Perspektive, aktueller Medienanalyse und politischer Bildung machte den Ausflug zu einer wertvollen Ergänzung des Unterrichts und zu einer wichtigen Vorbereitung auf kommende Prüfungen.

Abgabe der Facharbeiten

Die Klasse TS24 hat erfolgreich ihre Facharbeiten eingereicht und damit einen wichtigen Meilenstein in ihrer Weiterbildung erreicht.

Hinter jeder einzelnen Arbeit stehen zahlreiche Stunden intensiver Auseinandersetzung, sorgfältiger Recherche sowie ein hohes Maß an Engagement und Eigenverantwortung. Die entstandenen Ergebnisse spiegeln nicht nur fachliches Können wider, sondern zeigen auch die ausgeprägte Motivation und den Anspruch der Schüler, praxisnahe und zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.

Die Bandbreite der Themen verdeutlicht die Vielfalt moderner ingenieurtechnischer Fragestellungen – von Fahrzeugtechnik und Konstruktion über Nachhaltigkeit und Thermodynamik bis hin zu innovativen Fertigungsverfahren und sicherheitsrelevanten Systemen.

Im Folgenden sind die Titel der Arbeiten im Überblick aufgeführt:

  • Entwicklung eines mikrocontrollerbasierten Bordcomputers zur Echtzeit-Darstellung erweiterter Fahrzeuginformationen am Beispiel eines Toyota Aygo

 

  • Konzeption eines Warnsystems für ungeschützte Verkehrsteilnehmer an Fahrzeugen der Klassen N2 und N3 zur visuellen Darstellung des seitlichen Gefahrenbereichs beim Abbiegevorgang

 

  • Entwicklung und Konstruktion einer additiv gefertigten Einzeldrossel-Einspritzanlage für den BMW-M52B25-Motor

 

  • Konzeption einer geschwindigkeitsabhängigen Halte- und Freigabemechanik für eine Vorrichtung zur Rekonstruktion von PKW-Fußgänger-Kollisionen in Kooperation mit dem IFU Hamburg

 

  • Thermodynamische Analyse und Bewertung von Systemen zur Rückgewinnung elektrischer Energie aus Abgaswärme in Hybridfahrzeugen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Umweltaspekten und der zukünftigen Rolle von Verbrennungsmotoren in der EU

 

  • Konzeption einer bauraumoptimierten Kompressor-Integration am E-Lkw in Kooperation mit Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH

 

  • Entwicklung und Konstruktion einer höhenverstellbaren Montagevorrichtung zur Ein-Personen-Handhabung von Heckklappen an Transportern und Großraumlimousinen

 

  • Konzeption und Konstruktion eines Drehtisches für die Endmontage von verschiedenen Chassis der A+T Nutzfahrzeuge GmbH

 

  • Entwicklung eines Prototyps zur Bugwellenverstärkung am Jetski-Modell Sea-Doo RXT zur Verbesserung der Wakeboard- und Funtube-Nutzung

 

  • Entwicklung und Konstruktion einer Kühlung des Pumpenantriebs unter Berücksichtigung der Einbaubedingungen in Kooperation mit der PLEUGER Industries GmbH

 

  • Bedienkonzepte im Wandel: Eine Analyse mit einer experimentellen Untersuchung zu potenziellen Gefahren bei der Blickabwendung im Fahrbetrieb durch moderne Bedienkonzepte am Beispiel der BMW G20-Modellreihen

 

  • Additive Fertigung als Lösung für fehlende Oldtimer-Ersatzteile – untersucht am Beispiel einer 3D-gedruckten Motorrad-Gleitschiene

 

Die Schule ist stolz auf die Leistungen der Klasse TS24 und würdigt insbesondere die hohe Qualität der Arbeiten sowie die erfolgreiche Verbindung von Theorie und Praxis. Die Facharbeiten stellen einen bedeutenden Schritt auf dem weiteren beruflichen und akademischen Weg der Schüler dar.

Weitere Informationen sind auf dem Intagram-Kanal der Fachschule abrufbar.

 

Berufliche Schule Fahrzeugtechnik